Depression – Von Selbstzweifel bis Suizidversuch

Depression – Von Selbstzweifel bis Suizidversuch


100 comments

  1. Psychose mit Schizophrenen Elementen… November 2016. Suizidversuch.
    Knapp 7 Wochen Klink… 2 Jahre Krankgeschrieben.
    Befinde mich aktuell auf dem Weg der Besserung. Wieder Struktur im Tag und soziale Kontake.

  2. Die ganze gesellschaft entwickelt sich in die falsche richtung, sensible nehmen das viel stärker wahr.

  3. ist schon echt scheisse wenn man an nichts mehr freude empfinden kann und damit immer mehr für sich alleine is weils eh niemand sonst versteht.

  4. Wenn mann selber hat weiss man beser es ist eifach elend man weiss es nicht ob man lebt oder lebende tote isch ich glaube nicht daran das man wieder gesund wird ich habe seit 7jahre

  5. Man kann es nicht verstehen, wenn man es nicht selbst erlebt hat. Man kann es sich dann vielleicht vorstellen, aber nie zu 100%. Und dazu kommt, dass es sich bei jedem Betroffenen anders äußert bzw. anfühlt (für den Betroffenen selber)

  6. Der Reporter scheint mir auch echt fertig zu sein. ? Ich finde, dass er sich viele (“unnütze”) Sorgen macht.

  7. Hallo Sehe das Viedeo erst jetzt. Musste dabei weinen.Habe das Problem schon das zweite Mal.Das erste mal haben meine beiden Kinder mich gerettet.Did Gedanken an damals,haben mir jetzt wieder geholfen.Geholfen hat mir mein Sport aus dem Tief zu kommen.War aber kurz dran zum Arzt zu gehen.Ich wünsche allen viel viel Klück.

  8. ich war schon immer depressiv, aber die Krankheit brach schleichend aus, ich hab es nicht gemerkt… ich wurde ein Avatar, ohne es zu merken… bis alles zusammenfiel, wie ein Kartenhaus… und mein Exmann ließ mich allein, um im Stadion an der Trauerfeier für Robert Enke teilzunehmen. als er irgendwann heim kam, waren meine Schnittwunden verbunden und seine Sachen gepackt… mit der Trennung begann der neue Weg über Therapie und Tagesklinik und Medikamente in ein neues Leben. heute sag ich. Depression ist wie Asthma. ein Anfall kann es jederzeit geben, geheilt ist man nie, aber ich kann damit Leben und Glücklich sein, ohne mich selbst zu verlieren. die Depression gehört zu mir, ist Teil meines Lebens, aber ich habe gelernt, dass die Depression keine Macht über mich hat. und ich erlaube mir schlechte Phasen, denn das ist normal im Leben.

  9. Wenn man im Kpf kaputt ist zieht man Krankheiten magisch an , auf einmal hat man eine Erkältung mitten im Sommer und die Leute können nichts damit anfangen.

  10. Das Schlimmste ist, dass Depressionen häufig einfach runtergeredet werden, von denen, die es nicht betrifft. Und das macht Alles nur noch schlimmer.

  11. Jetzt Grade in diesem Moment habe ich damit zu kämpfen….gehe Nächste Woche in die Langzeittherapie . Um meinen teufel zu besiegen !!!!!

  12. Einen guten Arzt zu finden ist sehr schwer bei Depressionen ich habe sehr lange schon damit zu tun.Wenn es nicht mehr geht kann man zwar in die Psychiatrie gehen und die helfen Dir so gut wie sie können aber danach findet man keinen weiter Behandeln Arzt?.Medikamente machen einen Geistig tot und man merkt es selber nicht bis ein näherstehender einen darauf anspricht.Also Einfach ist es nicht für mich aber gut ist ,wenn man Leute hat die zu einen stehen.Dieses auf und ab ist nicht einfach zu ertragen.Wichtig ist glaube ich immer Ziele zu haben und sich zu zwingen diese auch zu verfolgen.Ansonsten sehr schöne Reportage!

  13. Ich bin "frisch" zurück aus der Klinik. Schutzmaßnahme da die Selbstmordgefährdung zu groß war.
    Als Person die selber seit Jahren mit einer Depression kämpft, ist dieses Video so kurz nach solch einer intensiven Phase sehr…hilfreich.
    Es fiel mir an manchen Stellen sehr schwer, dieses Video zu schauen, da ich mich an manchen Stellen zu sehr selber gesehen habe.
    Es tat irgendwo weh, so intensiv wieder damit konfrontiert zu werden.
    So komisch es aber auch klingen mag, es hilft sehr im Sinne der "Selbstheilung".
    Ich bin 17. Jahre alt, renne jeden Tag in dieser unendlichen Tretmühle.
    Ich weiß nichts mit mir selber anzufangen, und bekomme seit einem Jahr fast nicht geschi**en.
    Ich fühle mich irgendwo verloren, weiß nicht was ich aus mir machen soll, trotz der Tatsache dass ich eigentlich weiß, dass ich es besser kann.
    Egal was ich mache, ich bin unzufrieden. Es ist niemals genug für mich.
    Mach ich etwas gut, mache ich mir Vorwürfe da ich es im Endeffekt bestimmt hätte besser machen könne.
    Ich hatte immer den Wunsch etwas in Richtung Journalismus zu machen. Den Menschen zeigen, wo der Fehler liegt.
    Mittlerweile sehe ich mich selber als einen der größten Fehler.
    Ich kapsel mich von meinem Umfeld mehr und mehr ab.
    Habe Freunde verloren, da ich denke, ich sei nicht gut genug. Würde zu viel kaputt machen.
    Ich stoße akribisch alles und jeden von mir ab, und finde mich für niemanden in dieser Welt gut genug.
    Ich will so viel, kann im Endeffekt auch irgendwo irgendwas, aber alle anderen können es doch viel besser, oder?
    Es fühlt sich an, als wäre ich in einem Hirn gefangen, welches mir nicht gehört.
    Mein Kopf schreit mich jeden Tag an, erzählt mir, wie sehr ich mich selber doch hasse, die Menschen um mich herum. Dass meine Eltern mich hassen, aufwohl sie mich mit allem so sehr unterstützen.
    Ein Parasit der sich in dein Hirn frisst, dich mehr und mehr einnimmt.
    Mich glauben lässt, dass die Welt besser ohne mich wäre.
    Im Endeffekt würde ich den Schmerzen dann aber nur weiterreichen. An meine Familie…Menschen die trotz allem noch an meiner Seite sind.
    Es ist schwer alles in Worte zu fassen…es verständlich zu erklären…So viele Gedanken die in meinem Kopf hin und her springen und mich oftmals elendig verwirren.
    Ich stehe am Anfang meines Lebens, und dennoch habe ich das Gefühl, dass der Anfang am besten auch das Ende sein sollte.
    Im Endeffekt kämpft man aber dennoch weiter. Man sieht dieses kleine Licht im dunkeln. Im Nichts. Im Nebel.
    Die Frage ist nur, bis wann der Nebel so dicht ist, dass dieses Licht auch erlischt.
    Viel Gerede um einfach nichts…
    Also nochmal; Danke für dieses Video! 🙂

  14. Es begehen so viele Menschen Suizid und nur weil einer berühmt ist, denke alle sie kennen ihn und tun so als wäre der beste Freund gestorben. Es ist schlimm keine Frage, aber das Fußball so einen hohen Stellenwert hat, lächerlich… Wir sollten uns mehr Gedanken um die Erde machen, wenn die zerstört ist, kann der Fußball uns auch nicht mehr helfen.

  15. Ich mag wie ehrlich du rüberkommst und auch in dieser Doku am Ende sagst wie es dir mal einfach reicht.
    Genau so kommen wir zu einer besseren Welt, wo man auch mal sagen darf wenn es scheisse ist.
    (Und dass wir als Menschen auf sowas empfänglich und mit Verstehen reagieren)

  16. Was sind das für dumme Menschen, die über diese fatale Erkrankung einfach nur sinnlose und primitive Kommentare los lassen? Ich habe selbst jahrelang unter schwersten Depressionen gelitten und habe fast 5 Jahre davon das Haus nicht mehr verlassen..irgendwann war dann der Druck so groß, dass es für mich nur noch Möglichkeit gar, Selbstmord..aber gleichzeitig musste ich ständig an meine Kinder denken und was ich ihnen damit antun würde..mein Mann hat mich dann quasi gezwungen, mir Hilfe zu holen, da er weinend vor mir zusammen gebrochen ist…
    Heute bin ich sehr froh, dass ich mir habe helfen lassen,auch, wenn es zum Teil psychisch sehr schmerzhaft war..ich genieße jedes Lachen, jedes Gefühl der Freude oder Ähnliches doppelt, da ich einfach ganz lange gar nichts mehr außer tiefster Verzweiflung gefühlt habe..ich kann aus eigener Erfahrung sagen, kämpt weiter,es lohnt sich wirklich!!! Und wenn ihr irgendwelche dämlichen Kommentare oder sonstwas hört oder seht, ist euch mal aufgefallen, dass depressive Menschen im Großen und Ganzen sehr intelligent sind? Denn dumme Menschen machen sich einfach keine Gedanken ?

  17. Ich zitiere mal Farin Urlaub: "Du hast dein Leid nur gegen andres ausgetauscht. Nicht's wird besser, nicht ein Stück."
    Nein, das ist KEIN Vorwurf, sondern ich will damit bloß sagen, dass dieser mentale und massive Schmerz nicht aufhört, wenn man Suizid begeht. Er verlagert sich nur auf andere Menschen. Ich bin selbst depressiv, doch mir merkt es keiner an, weil ich mich zur guten Laune aufraffe, sobald ich unter Menschen gehe.
    Ich habe schon so viele Tabu – Themen recherchiert und halt irgendwann festgestellt, dass diese Welt noch weitaus brutaler ist, als es sich die meisten wohl vorstellen. Ich trage die Last der ganzen Welt ständig mit mir herum.
    Wahrscheinlich werde ich noch nichteinmal einen Partner finden. Aber was hält mich dann noch vom Suizid ab?
    Ganz einfach: Ich kann immernoch versuchen, diese Welt für alle anderen ein kleines Stück besser zu machen.

    Ich wünsche allen anderen, die depressiv sind, dass sie irgendwann wenigstens damit umgehen können und dass sie trotz allem immernoch viele kleine, schöne Momente erleben können.

    Gebt euer Leben nicht auf. Man weiss nie, was morgen kommt!

    Liebe Grüße an alle hier. 🙂

  18. Ich hab meinen Eltern gestanden das ich das alles nicht mehr aushalte und 2 Selbstmordversuche hatte. Ich habe ihnen auch gesagt das ich mich selbstverletze aber die Antworten waren nur: "Das ist nur eine Phase. Depressionen existieren nicht. Selbstverletzung ist krank und du ziehst damit unsere Familie in schlechtes Licht,sie könnten denken wir hätten dich geschlagen oder so. Aber du machst das ja nur aus Aufmerksamkeit."

  19. Du bist einfach der geilste Reporter Hubi. Zumindest nach meiner Meinung. Du schaffst es, nen Film mit richtig viel Kontext und Inhalt zu machen, dennoch bist du super persönlich und ,auch wenn dich das offensichtlich und verständlicher weise abfuckt, es ist klasse!

  20. Das schlimme an dieser beschissenen Krankheit ist, dass sie nicht verstanden wird.
    Wenn ich Sätze höre wie von wegen "hab dich nicht so", "nach Regen kommt wieder Sonne" oder "ach das wird schon wieder".
    Da könnte ich kotzen. ?
    Und wenn einem noch nicht mal die besten Freunde verstehen und du nur funktionieren sollst….
    Ich leide selber an dieser Krankheit…

  21. Sammy orientierte sich an genau diesen Erfolgsgedanken, die viele so Krank machen und sie sich so falsch anfühlen.
    Schön, dass er es geschafft hat, aber man sieht daran sehr gut, dass Depressionen bei jedem andere Komponenten beinhalten.

  22. Ich hatte Depressionen. Irgendwann haben meine Mutter und mein Freund mich gebeten, dass ich mir Hilfe holen soll, weil ich jeden Abend geweint habe ohne Grund. Jeden Abend, jede Nacht, manchmal auch tagsüber.
    Die Therapie über Hypnose hat mir zum Glück geholfen und auch, wenn ich manchmal noch schwarze Tage habe, so geht es mir doch heute gut.

  23. depressiv sein nimmt dir alles liebe zu deinem kind ,Frau usw es is einfach es entzieht dir alles an kraft was du hast

  24. Tolle Doku-Reportage
    Ergänzen würde ich pers das noch andere Ursachen für Depressionen verantwortlich sein können als Druck:
    zb traumatische Ereignisse/Lebenseinschnitte, Krankheiten, genetische Dispositionen..dieses verstärkt/beeinflusst die ohnehin sehr individuellen Krankheitsverläufe sehr..

    Aber ansonsten, echt gut gemacht und sympathisch rüber zukommen bei so einem schweren Thema ohne es Lächerlich zu machen..Respekt!

  25. Hallo, ich habe auch mit Depressionen zu tun und mir fehlt einfach ein Soziales Umfeld. Ich bin schon froh wenn ich jemanden zum schreiben auf Whatsapp finden könnte, und irgendwie geht es mir dann auch besser. Ich bin von NRW nach BW gezogen, fühle mich jedoch nicht wohl hier. Freunde hier zu finden fällt mir schwer. Falls jemand von euch mag, könnte man sich ja anfreunden und in Kontakt bleiben.

    LG an alle

  26. Deutlicher Einblick ins Thema, aber da haben die Seelenklemptner noch viel hinter dem Berg gehalten. vom Öffenlich-Rechtlichen hätte es etwas mehr sein können, denn da haben kleine Filmemacher schon ähnlich viel drauf. Interessant war aber die Ich-Perspektive. Das Interview mit Frau Enke hätte wohl besser mit Vorbereitung in einem Cafe stattfinden sollen. Das hätte das Skript für die Fragen verfeinert und informativer gemacht. So bleibt zuviel Kopfkino beim Zuschauer.

  27. Was mir geholfen hat, ist der Glaube! Ich hatte als Jugendliche vergessen an etwas zu glauben. Verstärkt durch den Ausbildungsstress (Beachte dabei das Wort). Ich denke das Depressionen ein Ausdruck der Seele ist. Sie zeigt einem das man gegen die eigene Natur oder das eigentliche Selbst handelt oder eben durch den Stress – Handlungslos (Erstarrt) wird . Ich wünsche allen die GLAUBEN (verstärkt durch die Diagnostizierung eines *Experten*) Depressionen zu haben, die Kraft und den Mut – NUR an das zu GLAUBEN was SIE WOLLEN!!!! Die Gedanken sind Frei und dein Glaube wird sie zur Realität machen.

  28. ""Warum bemesse ich meinen Selbstwert durch meinen Output, meiner Kreativität" Das ist die Frage die du hier stellst, und auch eine Frage die ich mir stelle….
    ja. warum machst du das?

    Alles beginnt mit einer Entscheidung.
    Vielleicht bin ich nicht der Typ für eine Depression, wer weiß, aber vielleicht neigen gewisse Menschen auch dazu, viel im Kopf tot zu analysieren, blinde Ideale bringen dich in eine Abwertsspirale, in der man sich irgendwann selbst hasst, wenn man den falschen Weg der Analyse geht. Zumindest ist das meine Empfindung.

    Man muss auch von einem Kulturschock nicht in eine Depression starten, man muss den Leistungsdruck der Gesellschaft auch nicht als Bewertungsgrundlage nehmen.
    Man kann sich auch einfach aus der Gleichung heraus nehmen, und sich selbst seine ideale schaffen.

    das Buch "Also sprach Zarathustra" von Nietzsche kann ich übrigens sehr empfehlen.
    Das Video von KurzGesagt "Optimistischer Nihilismus" übrigens auch.
    Ach ja, und ein klarer nicht übermäßig am Massenkonsum teilnehmender Geist ist bestimmt auch Gesund.

  29. wen ich zurück zu meiner zeit zurück denke, als ich immer mehr in eine depresion rein viel, war das ein reiner alptraum. bei mir fing das ja schon im heim an. ständig diese beleidigungen von den anderen, sowohl in der schule als auch im heim selbst. damals konnte ich ja auch jedes zweite wochenende nach hause, doch jedesmal waren da wieder diese selben probleme, die du nicht lösen konntest, aber von den grossen brüdern musste ich oft anhören, wen ich nicht wäre, würde es meiner familie besser gehen und dann noch die trennung meiner damaligen freundes, gab mir eigentlich bereits den stoss in die depression, dazu kam das ständige ritzen und suizidgedanken dazu aber weil ich da erst 15/16 war, wollte man keinen depressionstest machen, da man glaubte, das dass alles von der pupertät kam. ich war dann 17, kurz davor das dem heim aus zu tretten, als ich mit einer der heimleiter sprach und darum bat, in eine psychatrie gehen zu können, den ich konnte einfach nicht mehr, doch ich bekam kein verständnis für mein anliegen, man meinte nur, das es dort nicht besser sein würde und man das selbe machen würde, wie bei meiner terapheutin und ich danke, das muss der ausschlag gebende grund gewesen sein, warum ich dann in der zeit meiner ausbildung kaum jemandem mehr was sagte. wen ich mit freunden mal in der stadt war, lachte ich, als hätte ich keine sorgen, war ich abends allein auf der wg in meinem zimmer, weinte ich mir die augen aus, teilweise endete es mit narben an meinen armen. fast ein jahr lebte ich so, bis ich es nicht mehr verstecken konnte und man kurz bevor ich 18 war, endlich einen depressionstest machen konnte, aber auch dann wurde ich nicht ernst genommen, erst recht nicht von meinem bruder, der behauptete, das käme davon das ich kein fleisch ass, da ich damals noch vegetarier war.
    bis heute hab ich immer wieder probleme, leide an einem niedrigen selbstwertgefühl und es gibt situationen wo ich mir denke, keiner braucht mich, aber immerhin hab ich nun jemanden an meiner seite, der dann verständnis dafür hat und meinem inneren teufel den wind aus den segeln nimmt, wen ich es mal nicht mehr kann.

  30. Depressionen hat viele Formen und am ehsten verstehen es Menschen die selber betroffen waren und sind.Auch Depressive Menschen können lachen,weinen und wirken in der öffentlichkeit oft ganz normal.Wir tragen unsere Maske für die Gesellschaft ,auch sind Depressionen immer anders für jeden.Seit Jahren habe ich up and Downs mit meinen Depressionen, aber Medikamente sind für mich keine Lösung ,viele Faktoren spielen eine Rolle das sich oft so am ende fühlt das sich wünscht man würde einfach im Schlaf sterben würde.Natürlich ist das nicht ersterbenswert aber oft ist man auch nicht traurig würde es passieren. Wenn man ein Leben hat wo sich fragt obs ne Perspektive gibt.Troz aller harte Arbeit schmeisst mir das Leben immer noch mehr Steine in Weg die es einem noch Schlimmer macht.Wenn die Tiefs die hochs überwiegen, hilft auch kein "postiv denken" mehr. Gegen diese Dämonen helfen manchmal auch keine selbstvearsche mehr.

  31. Du sagst doch immer wieder dieser innere Teufel 😉 War vor 8 Jahren heftigst betroffen und in der Zeit fand ich zu Jesus. Gleich vorweg …. Nix Religion, Kirche und dergleichen sondern einfach nur Jesus und die Bibel 🙂 Und genau diese erklärt auch all diese Dinge. Du bist nicht gut genug, Du bist ein Versager, Du bist schlecht, was kannst Du schon bis hin dazu ….. Was willst Du eigentlich noch in diesem Leben und wäre es nicht besser Du wärst tot …. Du beslastest doch nur andere usw. Immer und immer wieder diese "inneren" Beschimpfungen die dich nur untermachen. So geht eben das Böse vor und es versucht dich damit eben in den Wahnsinn zu treiben oder eben in den Tod 🙁 Schwer in paar Zeilen hier zu erklären

  32. Fickt eure Mütter. Soso. Den Satz fand ich mal total daneben. Gerade Ihr, die krasse Themen auch einem jüngeren Publikum näher bringen wollt, solltet euch genau überlegen was ihr da von euch gebt. Die Jugend in ihrer Sprache ist verkorkst genug.

  33. Die Geselschaft kann mit psychischen Differenzen nicht umgehen, das wird dauern bis ein gewisses Verständnis sich entwickelt hat.

  34. Ein paar mal zu oft : " ich, meine, mir," in einem Satz von der jungen Frau…

    Denk die hat ein anderes Problem

  35. Na klar wie die eine sagt das ist wie krebs super danke jetzt kommen voll die schlechten Erinnerungen hoch….=/

  36. Unser Gesellschaftssystem ist auf Leistung aufgebaut. Uns wird eine Illusion vorgesetzt, über die wir uns identifizieren. Wir sind von Geburt an so konditioniert, und dadurch auch traumatisiert. Nur wenn du etwas leistest, wirst du geliebt/anerkannt. Wir werden vom Subjekt zum Objekt. Diese Dissonanz kann nicht jeder Mensch dauerhaft standhalten. Depression kann eine der Konsequenzen sein.

  37. Ich find mein Leben echt nicht schön. Aber ich habe nie dran gedacht mich umzubringen. Ich Stelle mir einfach vor abzuhauen und das zu machen worauf ich eben Lust habe.

  38. Depressionen, Stress, Unruhe das alles ist mit veyselkarane dhikr weg,schaue einfach unter veyselkarane .com sehe und erlebe selber

  39. Mein Vater hat auch Suizid begangen. Es ist jetzt genau 3 Jahre her. Bis heute erinnere ich mich an den Tag als das DRK vor unserer Tür stand und mit meiner Mutter reden wollte. Ich war an diesem Tag mit meiner kleinen Schwester (damals 6) zuhause und entgegen Mamas Erlaubnis haben wir einen Film geschaut. Seit dem Abschied am Tag vorher hab ich irgentwie etwas geahnt aber ich konnte nicht genau sagen was. Er war ein Genie, ein Buchhalter den einige Firmen haben wollten. Er hat verschiedene Jobs ausprobiert,aber die Arbeitswelt ist verrückt. Sie alle haben ihn nach der Probezeit fristlos gekündigt oder Knebelverträge vorgelegt, die er zum Glück immer direkt abgelehnt hat. Er sagte uns das er den Job hat und das er jetzt zu einem Gespräch woanders hinmuss. Er hat seinen Koffer gepackt und sich verabschiedet. Am nächsten Morgen fand eine Hotelputzkraft seine Abschiedsbriefe. Er dachte wir sehen ihn als Versager. Das er uns nichtmehr in die Augen schauen kann weil er geschäftlich versagt hat. Das wir ihn nicht mehr lieben. Wie kann er nur so etwas denken? Auf seiner Trauerfeier habe ich irgentwie eine Verwunderung gespürt. Ich glaube das es ihn gewundert hat wie viele Leute ihn vermissen. Keiner hat gemerkt wie schlecht es ihm wirklich geht. Nach seinem Tod meinte meine Mutter das sie ihn immer spüre. Er hat alles gut geplant. Unsere Angelegenheiten wie abbezahlung des Hauses waren alle erledigt. Er hatte sogar schon Weinachtsgeschenke gekauft die er leider so schwer versteckt hat das wir sie ersz ein Monat danach gefunden haben. In der Zeit ist gefühlt immer etwas verschwunden. Seit dem glaubt meine Mutter an den Buddhismus und das die Seele 40 Tage nach dem Tod noch auf der Erde ist. Denn genau nach 40 tagen verschwand dieses Gefühl. Allerdings glaubt meine Mutter für mein Empfinden an zu viel und wirkt mitlerweile immer schon etwas poetisch. Sie kann extrem gut Gefühle anderer Leute erkennen. Aber auch sie hat nicht erkannt was mit Papa vor sich gegangen ist. Dazu konnte er zu gut schauspielern.Das hat er warscheinlich von seiner Zeit bei der Bundeswehr, wo er damals eigentlich als Spion arbeiten wollte um den Menschen im Ostdeutschland zu helfen. Sein Traum wurde mit dem Mauerfall zerstört woraufhin er ein Studium begann.Mich beruhigt daran aber nur das er zum Schluss keine Schmerzen gehabt hatte. Er wusste leider wie man sein Leben beendet. Bis heute frage ich mich warum er nicht bei seinem alten Plan geblieben ist für ein Jahr mit seinem besten Freund nach Indien zu reisen. Dieser war aber damals leider im Burnout wodurch er nichtmal wusste ob dieser lebte. Es ist drei Jahre her und ich kann immer noch nicht seine Entscheidung akzeptieren. Wir hätten glücklich sein können. Ich werfe mir vor das ich seine Gefühle nicht früher erkannt habe. Ich war 14 damals und hatte eine gute Bindung zu ihm. Ich war schon immer ein papakind. Warum haben wir es nicht rechtzeitig gemerkt um ihn zu stoppen? Es hätte so viele Möglichkeiten gegeben. Wenn wir alleine waren haben wir oft darüber nachgedacht was wir mit einem Lottogewinn machen würden. Er hat immer seine Scheine ausgefüllt und wir haben unsere Reisen zu verschiedenen Orten geplant. Ich weiß das er ein gutes Leben hatte. Er hat viel von der Welt gesehen und mehr erlebt als manch anderer Rentner. Und trotzdem tut es mir im Herzen weh. Egal wo du jetzt bist Papa,ich vermisse dich von ganzen Herzen

  40. Wie die Leute vor 30 Jahren schlechte Zeiten durch gemacht haben. Ohne Burnout, ohne Depressionen. Was die Frauen nach den Krieg gemacht haben die in der Sowjet Zone gelebt haben. Vergewaltigungen , ihr Eheman ist gefallen. Alleine sich mit 4 Kindern irgendwie durch kämpfen. Zum Glück wussten die nichs von Burnout oder Depressionen.

    Bei den Tätowierer wäre es wahrscheinlich auch besser gewesen hätte er sein Geld nicht in so ne Sinnlose Hautkritzelei gesteckt sondern das Geld der Klinik gespendet. Die arbeiten auch nicht umsonst und sind wirklich überarbeitet und nicht wie der mit seinen Hippi Verein

  41. Überflüssiger Konsum ?! Na dann verschenke doch alles und zieh in eine Hütte im Wald, ohne Strom/Heizung … und ernähre dich von Klee ? Also du bist noch lange nicht depressiv … allen wirklich Depressiven das Beste … sucht Hilfe … bitte !

  42. Hallo liebe Leute
    bevor ich mit veyselkarane dhikir angefangen habe war Fasten für mich auch sehr schwer , es hat aber mit Gesellschaft nichts zu tun es hat damit zu tun wie sehr du an Allah glaubst , ich glaube kann jeder sagen aber es durchzusetzen und den Glauben so zu leben wie es eigentlich verlangt braucht mach Liebe . Manche glauben sie würden lieben dabei ist es nur eine Vermutung , es gibt ein Nafs in uns Menschen die manche Gefühle teuchen lässt . Als erstens ist wichtig das man wissen sollte das Islam gleich Liebe bedeutet und was im Kuran steht ist alles zu deinen Gunsten , dann sollte man seine innere Stimme sehen und kennen also dein Nafs der dich von allem Guten ablenken lässt und das zu sehen fühlen und zu leben will ich euch veyselkarane . com empfehlen , ich habe überhaupt keine Probleme mehr mit Fasten zu beten , Allah zu Gedenken ich verstehe jetzt viel besser was im Kuran steht und was es für mich bedeutet . Unser Prophet sagte , wer sein nafs kennt , kennt auch Allah.

  43. schon nach nach den ersten 15min. redet Jenny mir aus der Seele!!! So wahnsinnig!! Ich hatte auch ein gutes Jahr wo es mir SO schlecht ging! Ich konnte nicht mehr aufstehn – wie gelähmt …die Tränen flossen damals wie "unbegründet"! Immer das Gefühl ich WILL SOOO VIEL machen und man KANN NICHT!! Das Gefühl egal was ich mache es genügt nicht…ganz schlimm habe ich mich über das "Essen" verkopft- eine Essstörung hat sich entwickelt!! Ohne professionelle Hilfe hätte ich das nicht geschafft… in meiner schlimmsten Phase habe ich Eintäge in ein Häftchen geschrieben – ich wollte nicht mehr leben!!
    Es war harte Arbeit da raus zu kommen und man muss IMMER daran weiterarbeiten!!
    Sehr gute Doku?
    Danke dafür! Ich wünsche allen Betroffenen das SIE EINEN WEG für sich selber finden damit es ihnen wieder gut geht- Hilfe annehmen ist eine Stärke keine Schwäche♡

  44. Depressionen sind meines Erachtens, langsam aufsteigende Ehrlichkeit.
    Das Ego Mensch gaugelt uns eine bedeutungslose Welt vor, die nur Angst erregt.
    Die Vergeblichkeit in einer Welt wo alles vergänglich ist, muß zwangsläufig depressiv machen.

  45. "Trigger-Warnung: Schaut Euch diese Reportage bitte nur an, wenn Ihr Euch psychisch stabil fühlt"
    Hm, gerade weil ich gerade in einer depressiven Phase bin schau ich mir das Video an. Und es hilft mir.

    Schreibt lieber, welche Inhalte triggern könnten und lasst die Leute selbst entscheiden!

    Ansonsten: Schöner Beitrag!

  46. GENAU dort war ich auch: in der Psychologischen – therapeutischen Beratungsstelle an der Bremer Uni und ich hatte die schlimmste Beratung die man sich vorstellen kann. Als ich da raus ging, ging es mir schlechter als vorher; mir wurde tatsächlich dort von der Frau gesagt: "…stellen Sie sich mal nicht so an…manchmal muss man sich auch zusammenreißen". Jetzt einige Jahre später hätte ich umgehend eine Beschwerde einreichen sollen….aber in diesem Moment war ich einfach nicht so richtig in der Lage kritisch zu denken und hatte mir moralische Unterstützung erhofft, wo diese "Beraterin" am Ende meine Sorgen und Änsgte nur noch verhärtet hat.

  47. Unfassbar starke Dokumentation, man muss viel viel mehr über diese Krankheit aufklären, sie ist in unserer Gesellschaft immernoch so unterschätzt und geächtet. Man wird oft nicht ernst genommen, von vielerlei Seiten. Auch von Ärzten, vorallem als junger Mensch. Das führt dazu, dass man alles noch mehr in Frage stellt!
    Eigentlich sollte es, sich zu outen, der erste eigentliche Schritt in die richtige Richtung sein. Aber durch unverständnis oder das ganze ins lächerliche zu ziehen, sorgt man einfach nur dafür, daß die Betroffenen sich nur noch mehr verschließen und abgrenzen.
    Danke für deine Energie, Zeit und Kraft, das hier und vieles andere auf die Beine gestellt zu haben!

  48. Du bist doch nur ein lächerlicher Pseudo-Mitgefühl-Darsteller! Und fischst nach clicks und likes! Schämen solltest du dich! Echt übelst! Ach… die Abos hab ich ganz vergessen zu erwähnen! Frau Enke wurde auch ganz schlecht "dargestellt"…. wahrscheinlich liegen schon einige Klagen vor!

  49. Ich finde Depression ist gleichzusetzen mit der Schwere. Sie drückt dich zu Boden und hindert dich daran aufzustehen, du musst stark werden um die Schwere von dir zu kicken, aufstehen und weitergehen zu können.

  50. Hallo Leute ich habe einen Kurzfilm über meine Geschichte mit Depression gemacht. Hoffe ihr schaut mal vorbei https://youtu.be/4J5k0oEqBtU

  51. War erst 6 wochen in phychatrie hat nix gebracht war dann 4 wochen in pychatrie hat alles verschlimmert und gehe übermorgen wieder für 8 wochen mit medikamenten

  52. ???❇️❇️❇️ ich habe hier bei YT ein Audio darüber gemacht,wie ich meine Depressionen los wurde

  53. Mir wurde diese Krankheit vor zwei Monaten diagnostiziert aber ich komme mit dem ganzen noch nicht so wirklich klar…??

  54. Ich habe nur saisonale Depressionen, aber ich kann sagen, dass mir Joggen sehr gut tut. Und meditieren(das ist am Anfang aber nicht leicht). Wenns mal schlimm ist, ist Schlafentzug auch sehr hilfreich.

    Man sollte Tagebuch führen, sobald du anfängst, unfair mit dir selbst umzugehen, ist es wahrscheinlich der Anfang einer Episode. Aber der Übergang ist so schleichend, dass man es meistens erst merkt, wenn man schon ziemlich tief drin steckt, weil man oft zu hart mit sich ist.

  55. Ich leide seit Jahren an Depressionen…bin jetzt seit Anfang des Jahres krank geschrieben. Werde es wahrscheinlich bis Sommer nächstes Jahr sein. Alen depressiven viel kraft

  56. Ich fand die Art der Reportage echt gut. Mal keinen Reporter zu sehen, der nur die eigene Meinung in Bezug auf das Verhalten und die Gedanken anderer äußert, sondern dem User auch Zutritt zu seiner persönlichen Situation und Gedankenwelt verschafft und somit auch die Präsenz der Thematik in unserer Gesellschaft betont.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *